Deutschland stimmt mit den Füßen ab – aber warum?

Immer mehr deutsche Staatsbürger verlassen netto das Land. Die Auswanderer sind überdurchschnittlich jung und gut ausgebildet. Liegt es an hohen Steuern, Bürokratie und einem immer stärker regulierenden Staat? Die Daten ergeben ein differenzierteres – und gerade deshalb interessantes – Bild.

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Gleichzeitig geschieht etwas, das in der öffentlichen Diskussion deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommt: Bei den eigenen Staatsbürgern verliert Deutschland seit Jahren mehr Menschen ans Ausland, als zurückkommen. 2025 zogen 288.579 deutsche Staatsbürger aus Deutschland fort, während 191.890 Deutsche zu- oder zurückzogen. Unter dem Strich verlor Deutschland damit 96.689 deutsche Staatsbürger.

2024 hatte der negative Wanderungssaldo noch 80.879 Personen betragen, 2023 waren es 73.679. Seit 2005 ist der Saldo bei deutschen Staatsbürgern durchgehend negativ.¹ Von einem jahrzehntelang gleichmäßigen Anstieg kann dennoch keine Rede sein. In einzelnen Jahren ging die Nettoabwanderung zurück, besonders deutlich etwa 2020. Seit 2021 zeigt der Trend jedoch wieder klar nach unten. Die präzisere Feststellung lautet deshalb: Die Nettoabwanderung deutscher Staatsbürger nimmt in den vergangenen Jahren deutlich zu.

Es gehen nicht irgendwelche Deutschen

Für die Frage, wer Deutschland verlässt, liefert die German Emigration and Remigration Panel Study, kurz GERPS, die bislang wichtigste wissenschaftliche Datengrundlage. Der Befund ist bemerkenswert: In der großen Untersuchung von 2018/19 hatten rund 76 Prozent der deutschen Auswanderer einen Hochschulabschluss. In der deutschen Vergleichsbevölkerung waren es ungefähr 25 Prozent. Das Durchschnittsalter der Auswanderer lag bei etwa 35 Jahren.²

Deutschland verliert durch Auswanderung damit nicht einfach einen zufälligen Querschnitt seiner Bevölkerung. Die Menschen, die ins Ausland gehen, sind überdurchschnittlich jung und hoch qualifiziert. Das bedeutet allerdings nicht, dass auch 76 Prozent der 288.579 Auswanderer des Jahres 2025 Akademiker waren. Für die aktuellen Wanderungszahlen erhebt die amtliche Statistik nicht gleichzeitig einen entsprechenden Bildungsabschluss. Seriös lässt sich deshalb nur sagen: Nach der besten verfügbaren Forschung sind deutsche Auswanderer stark überdurchschnittlich qualifiziert.

Gerade damit wird die wirtschaftliche Frage interessant. Hoch qualifizierte und international mobile Menschen können vergleichsweise frei entscheiden, in welchem Land sie arbeiten, Unternehmen gründen, investieren und Steuern zahlen. Dadurch stehen nicht nur Unternehmen und Arbeitnehmer im Wettbewerb miteinander, sondern indirekt auch die Staaten, deren Steuer-, Rechts- und Verwaltungssysteme die Rahmenbedingungen setzen.

Fliehen die Leistungsträger vor Deutschland?

Eine populäre Erklärung lautet: Hohe Steuern, zunehmende Regulierung und staatliche Bevormundung vertreiben die Leistungsträger. So einfach geben die Daten das jedoch nicht her. Bei GERPS nannten 57,5 Prozent der befragten Auswanderer eigene berufliche Gründe als wichtig, 45,1 Prozent persönliche Lebensstilgründe, 29,1 Prozent berufliche Gründe des Partners, 26,4 Prozent finanzielle Gründe und 20,8 Prozent familiäre Gründe. Nur 17,4 Prozent nannten eine allgemeine Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland.³ Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Zahlen sprechen zunächst eher für eine chancengetriebene Migration als für eine Flucht vor Deutschland. Menschen gehen, weil sich anderswo interessante Arbeitsplätze ergeben, weil der Partner eine berufliche Möglichkeit erhält, weil das Einkommen steigt oder weil sie einen anderen Lebensstil kennenlernen möchten. Auch die Einkommensdaten passen dazu: Eine wissenschaftliche Auswertung der GERPS-Daten kam zu dem Ergebnis, dass die Auswanderung gegenüber vergleichbaren in Deutschland gebliebenen Personen durchschnittlich mit einem zusätzlichen Netto-Stundenlohn von rund 7,80 Euro verbunden war. Andere Auswertungen zeigen, dass ungefähr 60 Prozent der Auswanderer nach ihrem Umzug über ein höheres persönliches Einkommen berichteten.⁴

Vielleicht liegt genau darin der entscheidende Punkt: Deutschland muss für hoch qualifizierte Menschen nicht unerträglich sein, damit sie gehen. Es reicht, wenn andere Länder attraktivere Möglichkeiten bieten.

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Staaten konkurrieren auch um Menschen

Kapital kann Grenzen überschreiten, Unternehmen können Standorte verlagern und hoch qualifizierte Arbeitnehmer internationale Stellenangebote annehmen. Damit stehen auch Staaten miteinander im Wettbewerb. Wer eine attraktive berufliche Möglichkeit in Zürich, Boston oder einem anderen internationalen Standort erhält, vergleicht nicht nur zwei Arbeitsplätze. Er vergleicht gleichzeitig Einkommen, Lebenshaltungskosten, Steuern, Infrastruktur, Sicherheit, Bürokratie, Lebensqualität und persönliche Handlungsspielräume.

Hier bekommt die deutsche Steuerbelastung eine besondere Bedeutung. Nach der OECD lag der sogenannte Steuer- und Abgabenkeil für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener in Deutschland 2025 bei 49,3 Prozent der gesamten Arbeitskosten. Der OECD-Durchschnitt lag bei 35,1 Prozent. Nur Belgien belastete Arbeit noch stärker.⁵

LandSteuer- und Abgabenkeil 2025
Deutschland49,3 %
Österreich47,1 %
Spanien41,4 %
USA30,0 %
Schweiz23,0 %

Besonders auffällig ist die Schweiz. Sie war 2025 mit rund 23.000 Fortzügen das wichtigste Zielland deutscher Staatsbürger. Danach folgten Österreich mit rund 14.000 und Spanien mit rund 10.000 Fortzügen.¹ Beim Schweizer Steuer- und Abgabenkeil beträgt die Belastung nicht einmal die Hälfte des deutschen Werts. Für einen hoch qualifizierten Arbeitnehmer kann sich daraus ein erheblicher finanzieller Unterschied ergeben.

Doch gerade Österreich zeigt zugleich, warum eine reine Steuererklärung zu kurz greift. Das Land gehört ebenfalls zu den wichtigsten Zielen deutscher Auswanderer, obwohl Arbeit dort mit 47,1 Prozent beinahe ebenso stark belastet wird wie in Deutschland. Steuern sind deshalb ein plausibler Teil der Erklärung, aber nicht die gesamte Erklärung.

Wie empfindlich reagieren Hochqualifizierte auf Steuern?

Dass Steuern Wanderungsentscheidungen beeinflussen können, ist in der internationalen Forschung gut dokumentiert. Untersuchungen unter anderem im American Economic Review zeigen, dass besonders mobile Spitzenforscher und Erfinder auf Unterschiede in der Besteuerung reagieren. Eine umfangreiche Literaturübersicht kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass insbesondere Hochverdiener und Menschen mit geringer Bindung an einen bestimmten Standort steuerlich vergleichsweise mobil sein können.⁶

Das bedeutet nicht, dass ein bestimmter deutscher Steuersatz unmittelbar 96.689 Menschen aus Deutschland vertrieben hätte. Migration entsteht aus einer Vielzahl wirtschaftlicher und persönlicher Faktoren. Für einen international mobilen Menschen verändert Besteuerung aber das Verhältnis zwischen dem, was er erwirtschaftet, und dem, was ihm davon verbleibt. Je größer die Unterschiede zwischen Ländern werden, desto stärker kann dieser Faktor in eine Standortentscheidung eingehen.

Aus freiheitlicher Perspektive steckt darin ein wichtiger Mechanismus: Menschen können staatliche Systeme nicht nur an der Wahlurne beurteilen. Manche können auch mit ihrem Wohnort abstimmen. Die Möglichkeit zur Abwanderung begrenzt zumindest teilweise die Macht eines Staates, seine Bürger immer stärker zu belasten oder ihren Handlungsspielraum einzuschränken.

Diese Möglichkeit steht allerdings nicht allen Menschen gleichermaßen offen. Wer Familie, Immobilieneigentum, einen ortsgebundenen Beruf oder ein lokales Unternehmen besitzt, kann seinen Standort wesentlich schwerer wechseln als ein junger Softwareentwickler, Wissenschaftler oder international tätiger Unternehmer. Gerade die mobilsten Menschen sind deshalb diejenigen, um die Staaten besonders intensiv konkurrieren.

Wenn sich zusätzliche Leistung kaum noch lohnt

Noch grundsätzlicher wird die Frage beim deutschen Steuer- und Transfersystem. Die OECD kritisiert, dass in Deutschland in bestimmten Einkommensbereichen schwache finanzielle Anreize zur Ausweitung der Erwerbstätigkeit bestehen. Wenn mit zusätzlichem Einkommen nicht nur Einkommensteuer und Sozialabgaben steigen, sondern gleichzeitig staatliche Transfers wegfallen, können sehr hohe effektive Grenzbelastungen entstehen. In bestimmten Konstellationen liegen sie nahe 100 Prozent oder sogar darüber.⁷

Dann führt mehr Bruttoeinkommen zeitweise zu kaum mehr verfügbarem Einkommen. Das ist zunächst kein Auswanderungsproblem, sondern ein Anreizproblem. Doch beide Fragen berühren denselben wirtschaftlichen Mechanismus: Ein Staat kann zusätzliche Leistung hoch belasten, solange er davon ausgeht, dass die Betroffenen dennoch bleiben und weiter leisten.

Bei Menschen, deren Qualifikation international gefragt ist, wird diese Annahme unsicherer. Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht nur, wie viel Belastung politisch durchsetzbar ist. Ebenso wichtig ist, wie attraktiv ein Land für diejenigen bleibt, die zwischen mehreren Standorten und unterschiedlichen Steuer- und Rechtssystemen wählen können.

Bürokratie ist mehr als ein Ärgernis

Ähnlich verhält es sich mit Regulierung und Verwaltung. Bürokratie wird häufig als lästig, aber wirtschaftlich zweitrangig behandelt. Für Unternehmer und qualifizierte Fachkräfte kann sie jedoch zu einem echten Standortfaktor werden. Die OECD sieht hohe administrative Belastungen und regulatorische Markteintrittsbarrieren in Deutschland als Hemmnis für Unternehmensgründungen, Investitionen, Innovation und Produktivitätswachstum.⁸

Eine interessante Kontrollgruppe liefert eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Dort wurden Menschen untersucht, die selbst nach Deutschland eingewandert waren. Bei Personen mit Auswanderungsabsichten spielten unter anderem Steuerbelastung und Bürokratie eine Rolle. Von denjenigen, die Deutschland später tatsächlich wieder verlassen hatten, nannten 32 Prozent belastende bürokratische Prozesse als Grund.⁹

Das beweist nichts über die Motive gebürtiger Deutscher. Es zeigt aber, dass bürokratische Standortnachteile nicht nur in politischen Debatten auftauchen, sondern auch bei tatsächlichen Wanderungsentscheidungen. Wer international zwischen verschiedenen Standorten wählen kann, bewertet eben nicht nur das Bruttogehalt, sondern auch den Aufwand, der mit Behörden, Genehmigungen, Unternehmensgründungen und alltäglichen Verwaltungsprozessen verbunden ist.

Und was ist mit „staatlicher Bevormundung“?

Hier wird die Beweislage deutlich schwächer. Es ist durchaus denkbar, dass Menschen ein Land verlassen, weil ihnen dessen politische oder gesellschaftliche Entwicklung nicht mehr gefällt. Die vorhandenen Daten erlauben derzeit jedoch nicht die Aussage, eine zunehmende staatliche Bevormundung sei ein bedeutendes Motiv deutscher Auswanderer.

Die GERPS-Daten liefern dafür keinen belastbaren Nachweis. Zwar nannten etwa 45 Prozent der Auswanderer persönliche Lebensstilgründe. Daraus darf jedoch nicht einfach „staatliche Bevormundung“ gemacht werden. Zu Lebensstilfragen gehören beispielsweise Klima, persönliche Erfahrungen oder der Wunsch nach einer anderen Lebensweise. Nur 17,4 Prozent nannten allgemein Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland.³

Wer behauptet, hunderttausende Deutsche flüchteten vor einem bevormundenden Staat, geht damit über die vorhandenen Daten hinaus. Das bedeutet nicht, dass die Frage bedeutungslos wäre. Sie sollte nur präziser formuliert werden: Verringern wachsende Regulierung, hohe Abgaben und eingeschränkte individuelle Handlungsspielräume langfristig die Attraktivität Deutschlands gegenüber konkurrierenden Standorten? Das ist eine legitime Frage. Ihre Antwort ist mit den verfügbaren Daten jedoch noch nicht eindeutig belegt.

Ist das bereits ein Brain Drain?

Dass besonders viele Hochqualifizierte auswandern, bedeutet nicht automatisch, dass Deutschland dieses Humankapital dauerhaft verliert. In der GERPS-Untersuchung spielten rund 62 Prozent der ausgewanderten Deutschen mit dem Gedanken, nach Deutschland zurückzukehren. Nur ungefähr jeder Fünfte plante einen dauerhaften Verbleib im Ausland.² Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung warnt deshalb davor, aus der hohen Qualifikation der Auswanderer unmittelbar auf einen dauerhaften Brain Drain zu schließen.

Hinzu kommt ein weiterer Effekt: Auslandserfahrung kann Humankapital erhöhen. Neuere Forschung zeigt, dass Rückkehrer beruflich von ihrer Zeit im Ausland profitieren können und gegenüber vergleichbaren Personen, die Deutschland nicht verlassen hatten, höhere Löhne erzielen.¹⁰ Auswanderung kann also auch ein Gewinn sein, wenn Menschen Erfahrungen sammeln, Sprachkenntnisse erwerben, andere Märkte kennenlernen und dieses Wissen später wieder nach Deutschland zurückbringen.

Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie viele Menschen Deutschland verlassen. Ebenso wichtig ist, wie viele zurückkehren und ob Deutschland für erfolgreiche, gut ausgebildete und mobile Menschen langfristig attraktiv genug bleibt.

Das eigentliche Warnsignal

Die verfügbaren Daten rechtfertigen keine einfache Erzählung von der „Flucht der Leistungsträger vor dem Staat“. Sie liefern aber ebenso wenig einen Grund zur Entwarnung. Deutschland verliert seit Jahren netto eigene Staatsbürger, und zuletzt hat sich dieser Verlust deutlich vergrößert. Die Menschen, die gehen, sind nach der besten verfügbaren Forschung überdurchschnittlich jung und hoch qualifiziert.

Ihre wichtigsten Motive sind berufliche Chancen, Einkommen und persönliche Lebensentscheidungen. Gleichzeitig gehört Deutschland bei der Belastung von Arbeit zur internationalen Spitzengruppe. Die OECD kritisiert schwache Arbeitsanreize, hohe administrative Belastungen und regulatorische Hindernisse. Diese Befunde müssen nicht zu einer einzigen Ursache zusammengefügt werden, um wirtschaftspolitisch relevant zu sein.

Vielleicht liegt das eigentliche Problem gar nicht darin, dass Menschen Deutschland unbedingt entkommen wollen. Vielleicht liegt es vielmehr darin, dass mobile und qualifizierte Menschen zunehmend feststellen, dass andere Länder ihnen attraktivere Möglichkeiten bieten.

Freiheit schafft Wettbewerb – auch zwischen Staaten

Für eine freiheitliche Gesellschaft hat internationale Mobilität eine wichtige Funktion. Sie schafft Wettbewerb zwischen politischen Systemen. Staaten konkurrieren um Arbeitnehmer, Unternehmer, Kapital, Unternehmen und Wissen. Wer Menschen langfristig an sich binden möchte, kann sich nicht ausschließlich darauf verlassen, dass sie zufällig innerhalb seiner Grenzen geboren wurden.

Ein Standort muss attraktiv bleiben. Dazu gehören funktionierende Institutionen und öffentliche Infrastruktur ebenso wie Rechtssicherheit und gesellschaftliche Stabilität. Aber ebenso gehören dazu die Fragen, wie viel von zusätzlicher Leistung beim Einzelnen verbleibt, wie einfach ein Unternehmen gegründet und geführt werden kann und wie viel Raum Menschen für eigene Entscheidungen behalten.

Deutschland muss deshalb nicht beweisen, dass seine Bürger noch bereit sind zu bleiben. Es muss sich im Wettbewerb mit anderen Ländern fragen, warum sie bleiben sollten. Dass fast 97.000 deutsche Staatsbürger innerhalb eines Jahres netto verloren gingen, ist noch kein Beweis für eine Flucht vor dem Staat. Es ist aber ein Signal, das man ernst nehmen sollte.

Denn Menschen stimmen nicht nur bei Wahlen über politische Systeme ab. Einige stimmen auch mit den Füßen ab.

Quellen

  1. Statistisches Bundesamt: Wanderungsstatistik deutscher Staatsbürger, Wanderungen 2023–2025; Daten zu den wichtigsten Zielländern deutscher Staatsbürger 2025.
  2. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung / German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS): Untersuchungen zur Struktur deutscher Auswanderer und zu Rückkehrabsichten, Erhebungszeitraum 2018/19.
  3. GERPS: Befragung zu Auswanderungsmotiven deutscher Staatsbürger; Mehrfachnennungen möglich.
  4. Wissenschaftliche Auswertungen der GERPS-Daten zu Einkommensentwicklung und Arbeitsmarkteffekten deutscher Auswanderer.
  5. OECD, Taxing Wages 2026: Steuer- und Abgabenkeil für Arbeitnehmer, Datenjahr 2025.
  6. Internationale Fachliteratur zur steuerbedingten Mobilität Hochqualifizierter, darunter Studien im American Economic Review sowie die Literaturübersicht von Kleven, Landais, Muñoz und Stantcheva.
  7. OECD: Analysen des deutschen Steuer- und Transfersystems und der effektiven Grenzbelastungen bei zusätzlichen Erwerbseinkommen.
  8. OECD: Analysen zu administrativen Belastungen, Regulierung, Unternehmensgründungen, Investitionen und Produktivitätsentwicklung in Deutschland.
  9. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): Untersuchung zu Abwanderungsabsichten und tatsächlicher Abwanderung von nach Deutschland Zugewanderten.
  10. Aktuelle Forschung 2025 zu Arbeitsmarkteffekten internationaler Mobilität und den Einkommen deutscher Rückkehrer.